MARCO GRIESCHE

Online-Sicherheit: So schützt du deine persönlichen Daten vor Angriffen

Ob Online-Banking, Recherche, Information, Shoppen oder Online-Terminbuchung: nichts geht mehr ohne Internet. Die Welt wird immer digitaler und auch wir bewegen uns mehr und mehr online. Aber das Ganze ist keine Einbahnstraße: Je mehr wir uns der digitalen Welt öffnen, um so angreifbarer werden wir und unsere persönlichen Daten auch.

Zur Bedrohung können

  • Viren,
  • Hackerangriffe,
  • unerwünschte Fernzugriffe,
  • das Ausspähen geheimer Daten wie z.B. Passwörter

und vieles mehr werden.

Um auf der sicheren Seite zu sein, möchte ich dir in diesem Blogartikel hilfreiche Tipps geben, wie du deine persönlichen Daten vor Angriffen schützt.

Sicherheitstipps, wie du deine persönlichen Daten schützt

Sichere Passwörter vergeben und regelmäßig ändern

Obwohl es bereits in allen Köpfen fest verankert sein müsste: viele ändern ihre Passwörter nicht regelmäßig. Außerdem werden oft zu schwache Passwörter benutzt, die die Daten nicht sicher genug schützen. Das macht sensible Informationen unseres Lebens angreifbarer.

Dem kannst du entgegenwirken, in dem du ein paar einfache, aber wirkungsvolle Sicherheitstipps beherzigst:

  • Ändere deine Passwörter regelmäßig.
  • Bewahre deine Passwörter und Benutzernamen sicher auf. 
  • Ändere deine Passwörter schnellstmöglich, wenn du das Gefühl hast, sie könnten in falsche Hände geraten sein.
  • Vermeide gleiche Passwörter für verschiedene Anwendungen. Jede sollte ein eigenes Passwort haben.
  • Ändere bei neuen Geräten oder Anwendungen umgehend die voreingestellten Passwörter.
  • Passwörter wie „123456“, „picture1“, „password“ oder „111111“ bieten KEINEN sicheren Schutz. Bedenklich, dass sie noch immer zu den beliebtesten Passwörtern 2020 gehörten. Auch (Kose-) Namen in Kombination mit Geburtsdaten etc. sind nicht geeignet.
  • Erstelle ein sicheres Passwort. Dieses besteht aus 10-12 Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen.
  • Gib deine Passwörter nicht an andere weiter.

TIPP: Nutze zur Verwaltung einen Passwort-Manager, wie z.B. LastPass oder KeePass, das kann die Handhabung unterschiedlicher Passwörter erleichtern.

Guten Virenschutz gibt es schon kostenlos

Schütze deinen PC mit Antivirus-Software. Die überprüft deinen Computer auf Viren, Trojaner oder Spyware. Auch mobile Geräte sollten gegen Angriffe geschützt werden.

Auf den meisten Betriebssystemen sind bereits Virenschutz und Firewall enthalten. Aktiviere beide zuerst, wenn du den PC einrichtest. Du kannst auch Software anderer Anbieter verwenden. Informiere dich – guten Standard-Virenschutz gibt es oft schon kostenlos.

Behalte jedoch immer im Hinterkopf: Beide garantieren keine vollständige Sicherheit. Surfe also immer mit gesundem Menschenverstand im Internet.

Software aktuell halten

Achte darauf, dass du deine Programme sowie dein Betriebssystem immer auf dem aktuellen Stand hältst. Installiere falls nötig die neueste Version oder stelle die Funktionen so ein, dass sie sich automatisch aktualisieren. So bist du auf der sicheren Seite.

Dazu gehört auch dein Webbrowser. Bei z.B. Windows kannst du in den Einstellungen unter dem Punkt „Updates und Sicherheit“ nach den neuesten Updates suchen.

Lade nur Daten aus vertrauenswürdigen Quellen herunter

Möchtest du etwas downloaden, vergewissere dich vorher, ob die Quelle vertrauenswürdig ist. Achte darauf, dass die Website den Standard https:// vorweist, nutze wenn möglich die Download-Möglichkeiten des Herstellers oder informiere dich vorab über sichere Download-Möglichkeiten. 

Vorsicht bei E-Mail-Anhängen

Schadprogramme werden oft über Datenanhänge in E-Mails verbreitet. Du solltest Anhänge also immer genau prüfen. 

  • Öffne auf keinen Fall Bilder oder Dateien von unbekannten Absendern. 
  • Verseuchte Mails sind oft fehlerhaft geschrieben, achte darauf.
  • Klicke niemals auf angegebene Links.
  • Dateitypen, die auf .cpl. .cmd, .scr, .reg, .js, .msi, .hta, .bat, .scr, .pif, .vbs, .wsf, .jar enden, sind verdächtig.
  • Sei auch vorsichtig bei .exe Dateien. Sie werden automatisch ausgeführt, sobald du sie herunterlädst. Prüfe vorab, ob sie sicher sind, indem du den vollständigen Dateinamen in einer Suchmaschine eingibst und dir anschaust, welche Suchergebnisse dazu angezeigt werden. Passt beides zusammen, z.B. bei einer Hersteller-Software, kannst du davon ausgehen, dass die Datei sicher ist.

TIPP: Frage im Zweifel sicherheitshalber auch bei einem bekannten Adressaten nach, ob die Mail wirklich von ihm stammt. Lieber einmal mehr Sicherheit walten lassen als einmal zu wenig.

Regelmäßig Sicherheitskopien anfertigen

Sollte der worst case eingetreten und dein PC von Schadsoftware angegriffen worden sein, könnten wichtige Daten verloren gehen.

Ganz ehrlich: Wann hast du zum letzten Mal eine Datensicherung gemacht? 

Leider geschieht dies bei den meisten gar nicht oder zu selten. Daher zum Schluss einer der wichtigsten Tipps: Fertige regelmäßig eine Sicherheitskopie deiner Daten an! 

Dies geht ganz einfach und unkompliziert mit Hilfe einer externen Festplatte oder eines USB-Sticks. Notiere dir nach jeder Sicherung immer das Datum. 

Wenn du deine Daten auf einer Cloud sicherst achte darauf, dass sie verschlüsselt werden.

Mit einer Sicherheitskopie hast du deine Daten im Notfall immer griffbereit – zumindest bis zu dem Datum, an dem die letzte Sicherung durchgeführt wurde. Und genau deswegen ist es wichtig, diese regelmäßig anzufertigen.

Diese einfachen Sicherheitstipps helfen dir dabei, deine persönlichen Daten wirksam vor Angriffen zu schützen.

Solltest du dennoch das Gefühl haben, dass du ausgespäht wirst oder Dritte unberechtigt an deine Daten gelangt sein könnten, kontaktiere mich gerne. Als Sicherheitsexperte gehe ich dem Ganzen auf den Grund und kümmere mich darum, dass du dich wieder sicher fühlst.

Deine Sicherheit ist mein Anliegen!

Marco Griesche

Sicherheitsexperte

PS: Schau auch auf meinem Instagram Account @marco.griesche vorbei! Dort gibt es immer wieder hilfreiche Infos & Tipps in Sachen Sicherheit.